Unsere Zielgruppe

Aktuelle Probleme des Journalismus

Abb. Medienmanipulation
Wenn du nicht unmittelbar vor Ort bist, bildest du dir deine Meinung aus dem Ausschnitt, den man dir zeigt.

Journalismus ist für viele von uns eine Art Dienstleistung, bei der ein professioneller Fremdbeobachter über gesellschaftliche Ereignisse berichtet, so dass wir uns - obwohl nicht unmittelbar vor Ort - ein objektives Bild vom Geschehen machen können. Neben der wertneutralen Berichterstattung gehört zum Journalismus auch, dass er verschiedenste Personen ihre Stimme erheben lässt, die ihre Meinung zu den thematisierten Ereignissen äußern. Das können inhaltlich Betroffene sein, als auch Journalisten selbst. Letzteres bezeichnet man dann als Kommentar im Unterschied zum Bericht.

Durch die fortschreitende Digitalisierung macht sich ein erhöhter Kostendruck bei Beschaffung und sprachlicher Darstellung der Information für Verlage und Medienanstalten bemerkbar. Qualitätskriterien verlieren im Kampf gegenüber Einschaltquoten und Klickraten. Eine zunehmende Boulevardisierung der Berichterstattung ist die Folge. Im privaten Sektor ist die Quote unmittelbar an den wirtschaftlichen Erfolg gekoppelt, für die Öffentlich-Rechtlichen scheint sie eine Art Gütesiegel zu sein, mit dem sich die Macher ihre Existenzberechtigung zu sichern scheinen. In beiden Fällen üben Quote und Klickrate Einfluß auf den Inhalt der Meldung aus. Was für eine verkehrte Welt!

Kein Wunder, dass der gesellschaftspolitisch interessierte Bürger mit den etablierten Medien unzufrieden ist. Die aktuelle Berichterstattung, insbesondere zum Thema ‚Ukraine-Konflikt‘ hat das Vertrauen in diese Quellen für die freie Meinungsbildung rapide sinken lassen. Der Ansturm der Kritiken in der Kommentarfunktion von Online-Beiträgen, die Missbilligung des Presserates des Spiegel-Titelblattes „Stoppt Putin jetzt“, zahlreiche Auseinandersetzungen und Klagen über die mangelnde Qualität des Journalismus in Blogs, Büchern und alternativen Medien sind ein Spiegelbild dafür.

Und es gibt ihn doch!

Den Qualitätsjournalismus. Verdeckt von einer Vielzahl minderwertiger Publikationen findet er sich in Blogs, alternativen Journalen, weniger bekannten Quellen, auf Youtube-Videokanälen, und natürlich auch in den etablierten Medien. Engagierte Journalisten starten unwirtschaftliche Blogs oder Internet-TV-Kanäle oder erschließen die Leser selbst als unabhängige Finanzierungsquelle für ihre solide recherchierten Berichte. Allerdings benötigt man viel Zeit, um sich durch den Artikel- und Medien-Dschungel zu kämpfen und dabei die Spreu vom Weizen zu trennen. Und Zeit ist auch dem gesellschaftspolitisch interessierten Internetnutzer ein kostbares Gut!

Zielführende Filterwerkzeuge statt Journalismusverdrossenheit

Das Problem besteht also darin, schnell und einfach Zugang zu denjenigen Medienbeiträgen zu erhalten, die für die persönliche Meinungsbildung relevant sind. Gelingt das, so bleiben die tauben Nüsse unbeachtet, es wird keine wertvolle Zeit verschwendet, sie auf ihren Inhalt hin zu überprüfen.

Mit unserem ausgeklügelten iKANTOS-Such- und Qualitätsfilter möchten wir an gesellschaftlichen Prozessen interessierten Mediennutzern ein personalisierbares Werkzeug in die Hand geben, mit dem sie schnell und einfach Zugang zu hochwertigen Nachrichten erhalten.